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Chemie für Kinder in der Stadtbücherei Nordenham

Regieanweisungen.

Quellen Literatur

Naturwissenschaft für Kinder ist momentan gross in Mode.
Entsprechend vielfältig sind die Angebote, Berichte und die Konzepte, die (kostenfrei) verfügbar sind.
Einige Hinweise kann ich hier nennen, bei denen gibt es viel mehr links.

http://www.cipsi.de/experimente.html

http://www.experimentalchemie.de/

http://www.chemieunterricht.de/dc2/

http://www.chemie.uni-oldenburg.de/chemol/html/

http://www.lernort-labor.de/

http://www.phaenomenta-bremerhaven.de/

http://www.offensive-bildung.de/

http://www.die-kinder-uni.de/index.html

oder Initiativen wie
Stefan Leupold Uni Bremen
wer noch wichtige Tipps hat, bitte per e-mail zuschicken.


Nur Stichworte, Ausformulierung bisher nicht nötig.
Stand 26.2.08, Ergänzungen nach Gegebenheit.

zur Organisation

Für die Vielfalt der Experimente ist eine gute Betreuung erforderlich. Ein BetreuerIn kann mit drei Kindern die Versuche machen und durchsprechen. Ich selbst bin dann die zusätzliche Person um Lücken zu schliessen und bei Problemen zu helfen.

Hier bin ich sehr froh, für die Termine auch jeweils fünf Personen gefunden zu haben, die Spaß an den Versuchen und mit den Kindern haben. Vielen Dank an die MitmacherInnen !!!!!!!!!!!!!

Das Konzept ist eine durchgängige Geschichte, keine lose Summe von Einzelversuchen,
Bezug zur Bücherei herstellen und ständig erneuern
Die Konzeption der Einzelversuche wird auch dadurch bestimmt, dass alle Hilfsmittel einfach transportiert werden müssen und dass die Bücherei nicht auf chemisches Experimentieren eingerichtet ist.

Kleingruppen, Erwachsene auf Augenhöhe integriert
Finanzrahmen vergleichbar mit VHS ( etwa Schulkosten)

Zum pädagogischen Konzept

Durchgängige Story, Einzelaufträge im Dachthema verbinden.
Gespräche, Dialog
Genaue Vorplanung aber flexibles Programm (wie Hochseil mit Netz)
Ausprobieren, anders machen
Exemplarisches lernen
Schrittweise arbeiten, Dokumentation,
Planung, Zeiterfassung
Prüfung der Arbeitsmittel und Arbeitsbedingungen
Team, Kooperation, gegenseitiges Helfen
Ergebnis- und Arbeitsmotivation, Qualitiätsbedeutung.
Alltagsbezug, was kenne ich schon etc.
Bezug zum Umfeld: Die Themen werden Büchereibezogen behandelt.
Auftrag an jeden Teilnehmer: Du schreibst ein Buch.

Die Kinder immer wieder zum Zeichnen auffordern. Bei den nächsten Durchgängen sollen die Abbildungen in die Arbeitsblätter eingefügt werden.

Kurz - Information für die Presse und Rundfunk
Und den offenen Kanal (Video) bereit halten.

Allgemeine Hilfsmittel, Ausstattung:

1. Für Alle:

Erste Hilfe - Kasten
Apfelsaft und Selterswasser, Trinkbecher
Vier Garderobenständer ( 2x Straßenkleidung, 2 x Laborkittel)

2. Für jede Gruppe


( drei Personen mit einem Teamer)
Stapelkiste 30 x 40 cm
Flache Fotowanne 30 x 40 cm
Küchentuchrolle
Klebstoff
Farbige Filzschreiber
Fineliner Zeichenstifte schwarz
Bleistifte
Taschenrechner
Feuerfeste Platte 25x25 cm
Zündhölzer
Spritzflasche mit Wasser
Notizheft
Reagensglasständer, 20 RG
Reagensglashalter
Vier Wäscheklammern
Metallspatel groß und klein
Teelicht

3. Persönlich für jeden Teilnehmer:

Laborkittel
Schutzbrille
Namenschild

Tennisball zur Einteilung der fünf Gruppen zu je drei TeilnehmerInnen
Ordner
Im Ordener werden die Arbeitspapiere und zusätzlichen Infopapiere gesammelt. Zum Abschluss werden alle Blätter gebunden. Das entstehende Buch ist etwa 120 Blatt dick. Die Ordner bleiben sechs Wochen in der Bücherei, sichtbar für alle Nutzer der Stadtbücherei, der Chemiekurs zeigt so Präsenz .

4. Getrennt aufbewahrt und nur zu den Versuchen verteilt:

Gasbrenner
Toaster
Magnetrührer
Schwarzlichtlampe
Lupe

Liste der Vorführungen Und Besonderheiten:

Gummibärchen in der Hölle
Fingerabdruck durch Polizei
Schwarzlicht gemeinsam
Toasten von Hartschaum
NaOH -Ätz - Station


Zum ersten Treffen 30.1.08

Die Welt der Stoffe

Allgemeine Ziele:
Alle Personen der Gruppe kennen lernen
An chemische Begriffe und Bezeichnungen gewöhnen
Handgriffe lernen
Gefahr und Sicherheit, Spielregeln bei chemischem Arbeiten
Stoffbeschreibung, Formulierungen, verbal und schriftlich üben
Koordination der Kleingruppen
Ablauf eines Versuches
Zwischenbilanzen und Abschlussgespräch
Foto von der Gruppe
Fotobogen von den Versuchen

Einzelschritte und Zeitverlauf:

Teilnehmerliste vorher anschauen
Vorbreiten:

Vornamen schreiben auf:
a. Namensschilder
b. Ordnerrücken
c. Zettel für den Stadtplan
d. Tennisbälle

Ordner mit eingehefteten Zettelsatz, Kronos und Xstrata - Blatt
Zwei Garderobenständer mit den Kitteln
Gegenstände in der Mitte mit den 4 leeren Kisten drumherum

Regieanweisungen zu den einzelnen Aufträgen:

Vorlauf: Zettel mit Namen an den Ort im Stadtplan heften
Korkplatte unter dem Stadtplan
Dieser Teil dient nur dem Wartezeitausgleich zu beginn

1.

Aufstellen im Kreis in der Reihe des Alphabetes.
Hinknien /setzen
Namenschild vor sich hinlegen
Botschaft: 30 Mio Stoffe, Übersicht geht nur mit gutem Sortiersystem.
Kurzer Text zur Einführung
Ordner verteilen
Liste der Forschergruppe ausfüllen
Abkürzung ausprobieren.
Namen üben, Gegenstände zuwerfen etc.
Einsortieren.
Abbrechen wenn alle mal dran waren.
Vier Gegenstände auf jedem Feld der Seite 4 notieren.
Gitterlinien eindrucken
Zeit ca 45 min

2.

Liste durchgehen
Kittel etc
Gruppen aufteilen
15 min

3.

Gegenstände aussuchen, beschreiben dazu die Liste der Stoffeigenschaften verwenden.
Begriffe besser differenzieren
Betreuung einweisen. (ausprobieren)
30 min

4.

Die sieben Proben in eine Reihe legen
Dazu rechtwinklig
Wasser, Gasbrenner, Essig in Reihe hinstellen
Die Objekte sind als Bild einer Tabelle angeordnet
Tabellenfelder ausfüllen.
60 min

Gruppenfoto

Vorführung draussen, Gummibärchen in der Hölle , 2 x

10 min

Aufräumen, Hände waschen etc
10 min

Abschluss:
Schritte des Tages noch mal benennen,
was ist das nächste mal dran
Besonderheiten erinnern
Mitnehmbares verteilen (Gummibärchen)
10 min

Summe 180 min, Zeitaufteilung in etwa

Liste der Gegenstände / Stoffe ( 30.1.08)

zum ersten Auftrag: Sortierung
zum dritten Auftrag: Stoffeigenschaften
Bunte Mischung, bekanntes und unbekanntes,
alles handgroß und nach Möglichkeit zum werfen
Gegenstände, Stoffe benennen
Und in die vier Kisten einordnen.
Kurz kommentieren, nicht begründen oder zuviel erklären.
Namen kennen lernen (Namenschild liegt vor dem Kind auf dem Boden) und alle mindesten einmal drankommen lassen.
Mischung je nach Laune oder was im Wege liegt, etwa 50 Dinge.
Möglichst so, dass von jeder Kategorie ähnlich viel und genug vorhanden ist Etwa die Hälfte der Dinge wird genommen, der Rest bleibt liegen.

Kinder wählen aus. (Spielregel einhalten)

Wärmflasche
0.3 l PET Apfelsaftflasche
Zn - Prüfkörper aus der Produktion
Porzellandeckel von Teekanne
Rolle Lötzinn
Rostknollen, der mal Schraube war
Wachskerze
Stück Hartschaum ( PU)
Holzschale
1 l PE Weithalsflasche
PP Salatschale 1 kg
PP Margarinebecher
Stoffbeutel, Baumwolle
Zerschmolzener Kunststoffdeckel (PC)
Stahlwolle
Alublech
Aluschild
Kupferblech
Kupferrohr-Fitting
Kronkorkenöffner
Messingschlüssel
Zinnschale (Pokal)
Zink - Kugel
Kuchenformen aus Eisenblech
Messing - Leitungsventil
Alufolie
Bleiblech
Silberlöffel
Plüschtier
Schafwolle roh
WC - Papierrolle
Knieschützer
Korkring
Holzbrett
Tannenzapfen
Stück Buntsandstein von Helgoland
Ledergürtel
Gasbetonstück
Wellhornschneckengehäuse
Sandklaffmuschelschale
Glasscheibe (Kanten geschliffen)
Mauerziegelstein
Knochen
Eisengewicht
Pfefferminztee
Kiefernnadeln
Luftschlangen
Buch
Porzellanschiffchen (Schmelzofen)
Schaumstoff - Würfel


Zum zweiten Treffen 6.2.08

Tinte und Druckfarben.

Wiedererkennung: Fotobogen mit den Bilden vom 30.1.verteilen
Erinnerung an letztes Treffen
Beide Zeitungsartikel kopieren
Heute Besuch von Radio Bremen
Und Sonntagszeitung
Rahmenobjekte, Blickpunkte schaffen, nebenbei - Lernen

Handgriffe und Begriffe lernen
Formulierungen, verbal und schriftlich üben
Koordination der Kleingruppen, Zusammenstellung per Tennisball - lotto

Zum ersten Auftrag:

Zeichnung mit einem Blatt Fliesspapier auf dem der Strich schon zu erkennen ist.
Zeichnung vom stehenden Zylinder mit deutlicher Höhe des Wasserstandes.
Die normale ULMA - Schulkreide geht gut, die Nichtstaubende ist nicht so ok.
Vor dem Trocknen mit dem Haarföhn kurz auf einem Küchentuch abklatschen, dann geht das Trocknen schneller.
Die Beschriftung im Kopf der Seiten 4 und 5 vollständig machen.
Den Begriff Chromatographie haben wir noch nicht verwendet.

Zum zweiten Auftrag:

Der Apfelstempel oder Kartoffelstempel ist vielen bekannt.
Trockenes Briefpapier zum Mitnehmen in einen Umschlag
Projekt Fingerabdrücke mit den Dreiergruppen nacheinander,dauert jeweils etwa 5 Minuten

zum dritten Auftrag:

Das Eiweiß abtrennen und nur einen Teil verwenden.
Die Farbe deckt sehr gut und hinterlässt fest haftende Flecke, also sauber arbeiten, Die Beschriftung des Vorratsbehälter bitte gut machen, Deckel richtig ablegen und zum Abschluss Behälter verschließen lassen.

Zum vierten Auftrag:

Zwar sind viele Tinten und Filzschreiber, falsch angewendet, nicht unbedenklich, aber hier können wir die Einzelchemikalie gut vorstellen und an Gefahrenabwehr und Arbeitschutz gewöhnen Kobaltchlorid ist eine giftige Chemikalie. Deswegen die verdünnte Lösung (1 %) und die kleine Menge ( 5 ml pro Gruppe, standfester Behälter!). Auf die Giftigkeit, Beschriftungen und Merksätze hinweisen und Einmalhandschuhe verwenden.

Die Kobalttinte nach Abschluss dieses Auftrags wieder einsammeln.
Einmalhandschuhe in eigenem Behälter sammeln.
Einen Brief zum Mitnehmen schreiben lassen.

Zum fünften Auftrag:

Für 30 qm sind fünf Schwarzlichtlampen ( 36 Watt) nötig.
Erst auf die Leuchtenden Gegenstände ( Buchrücken, Schilder, Kleidung etc ) hinweisen.
Das Bild möglichst gemeinsam malen.
Gute Unterlage (Folie) auf dem Fußboden oder großer Tisch.
Das fertige Bild aufbewahren, es wird am Ende noch mal präsentiert.


Im Abschlussgespräch: kurzer Rückblick mit Betonung von:
Farben, Spektrum
Farbige Substanzen
Druckfarben, Druckertinten
Titandioxid Produkt aus Nordenham
Flecken, Farben, Gifte

Gruppenfoto machen


Zum dritten Treffen 13.2.08

Papier - Kohlehydrate

Wiedererkennung: Fotobogen mit den Bilden vom letzten Treffen verteilen

Erinnerung an letztes Treffen

Sendung von Radio Bremen

Rahmenobjekte, Blickpunkte schaffen, nebenbei - Lernen

Handgriffe und Begriffe lernen

Formulierungen, verbal und schriftlich üben

Koordination der Kleingruppen, Zusammenstellung per Tennisball - lotto

Auf einem gesonderten Tisch die verschiedenen Kohlenhydrat - Objekte zusammenstellen.

Zum ersten Auftrag:

Bei diesem Auftrag müssen die Gruppen für
das Mixen
das Heißpressen
und für die Stereolupen
an einen zentralen Tisch kommen. Ggf also auch warten.

Das bring Unruhe. Wir überlegen ob es besser ist mit einem ruhigeren Auftrag anzufangen.

Betreuer in die Bedienung der Waage ( Tarastellung, Wägeschälchen, Stoffaufgabe etc) ) einweisen. Mixer nur von der zentralen Außenstelle bedienen lassen ( nicht von den Kindern).

Zwei Waffeleisen bedienen.

Es sollten drei Stereolupen ( 20 bis 40 fach) bereit stehen

Auf die Bestätigung der einzelnen Arbeitsschritte achten.

Die Zugabe von Stärke und Backpulver ermöglicht ein schnelles Produkt.
Die Pappe ist jedoch etwas fester und dicker als bei dem geschöpften Recyclingpapier.
Die Pappe nicht essen, zuviel Backpulver drin !

Zum zweiten Auftrag:

Nicht zu viele Toaster an eine Sicherung anschließen.

Das Esspapier raucht sehr wenig und brennt sehr schnell, also Vorsicht !!

Zum dritten Auftrag:

Versuchen, die Logik der Arbeitsschritte zu erfassen.

Warum mache ich Mittelwerte etc.
Berechnung vom Dreisatz ggf. nur vorführen, nicht zu schulisch werden.
Wenn möglich die zweistufige Zubereitung der pommes frites erklären

Noch mal erinnern, dass Küchentücher für Fett oder für Wasser verwendet werden.
Was passiert wenn eine wassernasses Küchentuch Fett aufnehmen soll ?
Oder wenn ein fettiges Küchentuch Wasser aufnehmen soll ?
Eventuell, wenn die Zeit es gestattet, ausprobieren.
Bei der Öllampe den Docht kürzen, damit es keinen Ruß gibt.

Vierter Auftrag:
Keine Probleme

Fünfter Auftrag:
In einer seperaten Schale die Bauteile für ein Glucosemolekül vorgeben.
Dann weiter machen mit dem Rest der Baukästen.
Das Prinzip erfassen die Kinder sehr schnell.
Möglicht wenig in die Theorie einsteigen, mehr die Freude an den Gebilden betonen.

Karamell:

Sehr wenig Sahne verwenden, nur anfeuchten.

Die Zuckerschmelze ist sehr heiß, Vorsicht vor Verbrennung.
Die Schmelze wird schnell zäh, also die Kleckse zügig aufs Blech bringen.
Keine Fäden ziehen!!!
Die Kleckse lösen sich nach dem Erkalten sehr gut von dem Backblech
Brandwunden sofort mit kalter Essiglösung ( 5% ) behandeln.

Hartschaum:

Der Rauchmelder hat einen Messtakt von 40 Sekunden, in so langer Zeit entwickelt sich ggf sehr viel Qualm. Also Kinder auf Abstand halten, Windrichtung beachten

Esspapier:

Ist für Experimente im Innenraum ideal weil es sehr wenig Rauch entwickelt. Bei dieser Verbrennung mit Kaliumchlorat qualmt es doch recht heftig, deswegen nur im freien vorführen.


zum vierten Treffen, 20.2. 2008

Säuren Basen Salze

Startgeschichte

Plakat mit 2 x 3 smilys für O - Beinabfolge Und für X-Beinabfolge

Gruppeneinteilung, Arbeitstext und Fotobogen wie üblich.

1.
pH Werte messen
Papierentnahme gut üben

2.
Brausepulver.
Die Stoffmengen sollten genauer und mit einer Waage abgemessen werden.
Auch die Menge an Zucker.
Die Geschmackstoff nach Laune.
Mörsern unbedingt vorführen.
Probenbehälter immer beschriften
Probierlöffel auf dem Löffelstiel mit Namen kennzeichnen

3.
Laugenbrezel
Den Teig vorbereiten, er geht kalt mindestens 12 Stunden.
Mehl für die Hände bereithalten.
Die Teigportionen kurz vorher teilen (nur mit Messer schneiden, nicht reissen)
Auf vorher saubere Hände achten.
Tablett als Zwischenlager bereithalten.
Für 1,5 Liter Wasser etwa zwei Esslöffel Natron verwenden,
Einwirkungszeit etwa 30 sec.
Ggf. auf einige der behandelten Teigstücke etwas Kochsalz streuen.
Trockenschrank ist eine Notlösung, die aber gut funktioniert.
Der Trockenschrank sollte aber nur für Nahrungsmittel verwendet worden sein, also frei von Restchemikalien. In der Umweltstation Iffens ist die Gästeküche neben dem Chemielabor, das ist optimal.

4.
Konservierung
Die Apfelsorte unbedingt ausprobieren.
Gut gehen Boskopäpfel
Vorführungen

Kalkriff:
Besser den Projektor auf den Boden stellen und nicht anfassen. Wenn das Wasser bewegt wird verschwimmen die feinen Strukturen.
Auch etwas Zitronensäure in die Mitte der Kalkinsel streuen.
Die Entwicklung der Strukturen ist sehr eindrucksvoll.

Titration:
Klassisches Handwerk.
Mehrfachen Farbumschlag zeigen, Ablesen etc.

Zum Mitnehmen einen Streifen Indikatorpapier im Briefumschlag einpacken.
Schön wäre noch eine Postkarte mit Den x - und o- bein - smilys.

Zum Abschluss nochmal den Bezug zur Bücherei herstellen.


zum fünften Treffen, 27.2. 2008

Metalle

Fotos von diesem Termin gibt es auf der Hauptseite

Startgeschichte

Metalldinge nach der Reihenfolge des Alphabetes benennen, Wer sieht was in diesem Raum mit dem Anfangsbuchstaben A usw.

Besonders auf die chemischen Gefahren hinweisen. Verbrennungsgefahr, Heftpflaster und 5%ige Essiglösung bereit halten.

1. Auftrag

2. Auftrag
Die Agarlösung soll kurz aufkochen
besser 6 Tropfen Phenolphthalein

3. Auftrag

Bei dem 3V - Radio eine Batterie herausnehmen und wie angegeben verfahren.
Wer sich mehr zutraut kann auch beide Batterien durch zwei Galvanische Zellen in Reihenschaltung ersetzen.
Ausprobieren ob der Radioempfang in dem ggf durch Stahlbeton gut abgeschirmten Gebäude auch funktioniert.
Sonst mit der Apparatur ans Fenster gehen.

4. Auftrag
Für den ersten Verzinkungsauftrag einige Münzen vorbereiten.
Ein Durchgang im 600 ml Becherglas ( 75 ml Lauge, genug Zn - Pulver, Temperatur > 60C) mit jeweils etwa 15 Münzen dauert 3 bis 5 Minuten
Der Umschlag der Silberfarbe zur Goldfarbe geht sehr plötzlich, dann nicht mehr weiter erhitzen.
Die heiße Münze gut abkühlen lassen. Nicht heiß auf den Boden werfen etc. !!!!
Unbedingt hinweisen, dass die Münze nur noch als Schmuck etc zu verwenden ist.

5. Auftrag:
Nachdem das Wasser entwichen ist kommt der Schwefelrand in der Mitte des Reagensglases sehr schnell. Dann nicht länger erhitzen! Glasöffnung weg von Personen halten.

Außenversuche:
Für die 9V Batterie frische Stahlwolle (Baumarkt) nehmen.
Zusätzliche Fragen ???
Bei diesem fünften Termin sind die Kinder deutlich selbstständiger.
Arbeitsschutz wird problemlos umgesetzt.
Die Arbeitsplanung und Dokumentation ist gut eingeübt.
Stativaufbau, Handhabung der Geräte etc werden schnell verstanden.
Wir waren zu diesem Termin 8 Erwachsene und konnten gut auf Probleme eingehen
( Brandblase, Kummer, helfen bei Zeichnung, Materialversorgung, Verzinkung)


Zum sechsten Treffen am 5. 3. 08

Thema Reinigungs- und Lösemittel

Startgeschichte

Die Fotos für die Urkunden zu Beginn machen, mit Kittel und Brille.

Für das Binden der Bücher haben wir eine zusätzliche Person engagiert.

Erster Auftrag.
Die Lösemittel in den kleinen Mengen werden gut gehandhabt.
Hier ist möglich noch weitere Kunststoffgegenstände zu testen PS - Becher, ?, ?

Zweiter Auftrag
Die Kinder hatten großes Vergnügen, die Tasten abzuhebeln und falsch wieder aufzusetzen.
Das muss auch möglich sein.

Dritter Auftrag
Die Doppelbälle kann man auch sehr gut auf dem Fußboden tanzen lassen.
Mit dem Finger schnipsen, dabei in Drehung versetzen.

Vierter Auftrag

Die Trocknung an der Heiszung dauert 20 Minuten.
Besser ist es einen Heizblock mitzunehmen, Bei 80C Schnelltrocknen.

Zum Buchbinden:
Die Kinder haben hier viel Geduld und helfen gerne mit dem Stanzhebel.

Buchstabenspiel
Ok

Abschluss

Eine gemeinsame Fahrt zur Phänomenta nach Bremerhaven wäre zwar schöner, hat sich aber aus Termingründen nicht realisieren lassen. So können die Familien einzeln fahren.
Für die Gruppe ist das nicht optimal, jedoch die Beteiligung der Eltern und Geschwister hebt diesen Nachteil gut auf.

Hinten im Buch sind Infoseiten mit Kurzdarstellungen eingelegt:

Stadtbücherei Nordenham
Xstrata, Zinhütte Nordenham
Kronos Titan Nordenham
Phänomenta Bremerhaven
Ev. Kindergarten Nordenham
Umwelterziehung Iffens e.V.


Zum Abschluss gibt es die Urkunde auf schönem Papier:

Stadtbücherei Nordenham - KiWiPlus - Umweltstation Iffens - Phänomenta Bremerhaven

Urkunde

Chemie in der Stadtbücherei

(name)

hat mit Mut und Ausdauer vom 27.1. bis 5.3.2008
sechs Chemiethemen in der Stadtbücherei Nordenham bearbeitet:
Chemische Stoffe
Tinte und Farbe
Papier und Kohlenhydrate
Säuren Basen Salze
Metalle
Reinigungs- und Lösemittel

Als Produkt wurde ein Buch gefertigt.

Dr. Wolfgang Meiners - Jochen Dudeck - Frühjahr 2008

und einen:

Gutschein für einen Besuch der Phänomenta in Bremerhaven

Für:

(name)

Hat am Kurs "Chemie für Kinder in der Stadtbücherei Nordenham" teilgenommen und Hat mit Eltern und Geschwistern einmal einen freien Eintritt in die Phänomenta im Fischereihafen Bremerhaven.

Stempel

der Stadtbücherei Nordenham



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