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Klassikseminare in der Umweltstation Iffens
unter der Leitung von Wolfgang Kück


Die Übersicht /
Pressemitteilung vom 10.6.2006 /
Bericht zum 10,ten Seminar /
Musiklimeriks

Übersicht zu den Klassikseminaren:

Seminar Termin Thema CD - Liste Dateigrösse,pdf
1. Juni 1997 Interpretationen
2. 6. - 7. Juni 1998 Klassik hören, Frühling Frühling CD-Liste 65 KB
3. 5. - 6. Juni 1999 Wasser Wasser CD-Liste 165 KB
4. 27. - 28. Mai 2000 Spanien Spanien CD-Liste 192 KB
5. 26. - 27. Mai 2001 Europareise Eropareise CD-Liste 184 KB
6. 11. - 12. Mai 2002 Zeit
7. 30. - 31. August 2003 Wanderung
8. 5. - 6. Juni 2004 Harmonie
9. 28. - 29. Mai 2005 Italien
10. 27. - 28. Mai 2006 Epochen Epochen CD - Liste 181 KB
11. 19.-20. Mai 2007 Wunschkonzert
12. 24. und 25. Mai 2008 Die goldene Stereo - Gründerzeit
13. 23. und 24. Mai 2009 Solo oder Tutti
- vom Solisten zur Hundertschaft.
14. 15 und 16. Mai 2010 Inspiration
15. 28 und 29. Mai Begegnungen Einleitung,Liste und Zeitungsbericht 14 KB

Pressemitteilung für die Tagespresse
KZW 10. 6. 2006

Zum zehnten Mal Klassik in Iffens

Mit den Worten der Musik müsste man die jährlichen Klassikseminare in Iffens als eine gelungene Komposition bezeichnen.
Seit 1997 gibt es 10 dieser ungewöhnlichen Veranstaltungen für Freunde der klassischen Musik von CD. Unter dem Dach eines alten Bauernhauses treffen viele Dinge zusammen, die in einem harmonischen Zusammenspiel auch in diesem Jahr ein gelungenes Wochenende ergaben.

Der Initiator der Klassikseminare ist Wolfgang Kück, heute Leiter der Landesfeuerwehrschule in Bremen. Der gelernte Rundfunk und Fernsehtechniker fand mit der HIFI - Technik seine Liebe zur klassischen Musik. Bei der Berufsfeuerwehr in Bremen konnte er einige Kollegen für die Konzerte, damals noch auf Vinylplatte, begeistern.
So lud der kleine Kreis im Mai 1997 zum ersten Mal zu einem Klassikseminar ein.

Der geeignete Ort wurde auch gefunden, es ist der riesige Dachraum eines Bauernhauses in Iffens in der Wolfgang Meiners, Chemiker an der Landesfeuerwehrschule, mit einigen Kolleginnen und Freundinnen eine Umweltstation betreibt. Die Akustik ist mit kurzen Schalllaufzeiten optimal und lässt die Musik aus der Tonkonserve unverfälscht erklingen.
In solchen Räumen lohnt es sich, sehr gute "high end" - Geräte zu verwenden. Hier war der Kontakt zu Studio 45 in Bremen entscheidend, das jeweils zwei verschiedene Musikanlagen der Oberklasse für die Wochenenden zur Verfügung stellte.
Im Laufe der Jahre wuchs mit Wolfgang Kücks CD - Sammlung auch sein Wissen über die klassische Musik und es erweiterte sich auch der Freundeskreis, der sich im Mai 2006 nun zum zehnten Mal in Iffens traf. Dort gibt es zur Abrundung der Hörgenüsse auch gutes Essen, zumeist von den Teilnehmern mitgebracht oder zubereitet.

Wie ein Musikstück muss auch ein Seminar ein Thema haben. So gab es bisher eine Europareise, Schwerpunkte in Italien und Spanien, das Thema Wasser, Harmonien und Wanderungen. 2006 wurden die musikalischen Epochen vom Mittelalter bis zur Moderne vorgestellt. Das ist eine Zeitreise mit 62 Komponisten von der "Notre Dame Periode" (1160 n.Chr) über Wolfgang Amadeus Mozart mit der Jupiter Sinfonie bis zu den "Star Wars" von John Williams.

Zu vielen Kompositionen hatte Wolfgang Kück CD - Einspielungen unterschiedlicher Dirigenten und Orchester mitgebracht. So konnten Interpretationen verglichen werden, das sind Hörerlebnisse, die viel Stoff für Gespräche boten. Dabei fehlten die Worte "gut" und "schlecht" , denn bei Musik dieser differenzierten Qualität sind die Eindrücke "gefällig, aufmunternd, verblüffend, beruhigend oder auch elegant". Durch die Vielfalt von Anlagenvergleich, Interpretationen und Musikverständnis dirigierte Wolfgang Kück mit ausführlichen Erläuterungen und einem in diesem Jahr 100 Seiten dicken Programmheft.
Alles, was am Wochenende aus Zeitgründen nicht zum Klingen kam, kann bis zum nächsten Seminar 2007 nachgeholt werden. Das findet wieder unter dem großen Dach der Umweltstation statt.


Die Einladungstexte

sind in den Jahren immer ähnlich und werden in der Tagespresse stets abgedruckt, vielen Dank dafür an die Redaktionen. Stellvertretend folgt hier der Text der Einladung im Jahr 2006:

10.tes Seminar zur Klassischen Musik
am Sa. 27. und So. 28. Mai 2006
in der Umweltstation Iffens

Thema Musikalische Epochen

Zum 10.ten Mal trifft sich in diesen Jahr ein Kreis von Freunden der Klassischen Musik auf der Hille des großen friesischen Bauernhauses in Iffens.
Von Sonnabend Vormittag bis Sonntag Nachmittag gibt es eine Reise durch die musikalischen Epochen vom Mittelalter bis zur Moderne. Kompositionen von 62 Komponisten auf CD werden erklingen. Oft sind mehrere CD-Varianten verschiedener Orchester vorhanden, so dass ein Interpretenvergleich möglich ist.

Wolfgang Kück, Leiter der Landesfeuerwehrschule Bremen, hat das Programm zusammengestellt und erläutert die Kompositionen und Interpretationen.

Der große Raum unterm Dach des friesischen Gulfhauses wurde früher benötigt um die reiche Ernte von den Marschwiesen und Äckern einzufahren. Das riesige Volumen hat eine Qualität, die unsere Baumeister vor hundert Jahren sicherlich noch nicht ahnten: Eine hervorragende Akustik macht diese Räume ideal zum musizieren und Musik hören.
Mit einer sehr guten elektroakustischen Anlage werden alle Feinheiten der musikalischen Interpretationen deutlich. Wer die Augen schließt, fühlt sich wie im Konzertsaal, erste Reihe.

Gäste sind herzlich willkommen, auch wenn sie nur kurz in das Programm hineinhören wollen. Beginn am Sa 27.5. um 10:30 Uhr, Ende am So 28. 5. um 16:00 Uhr


Zusätzlich zur guten Musik gibt es an solchen Wochenden je nach Thema und Wetter sehr unterschiedliche Begleitprogramme.

Immer gibt es gutes Essen zum Thema, mal Situationsberichte oder Bilder und Anschauliches.
Der Spaziergang zum Deich oder in die Salzwiesen kann zum Beispiel mit Wermutschnaps oder anderen Köstlichkeiten garniert werden.

In den vielen Büchern, die beim Seminar auch ausliegen sind auch lustige Sachen über Musik zu lesen und zu sehen.

An dieser Stelle gibt es etwas, was in den Büchern (noch) nicht zu finden ist:
fünf Limeriks zur Musik
von Prof. Dr. Herbert Weisz, ehemals Lehrstuhl für Analytische Chemie in Freiburg
dem Doktorvater von Wolfgang Meiners.

DA GABīS EINEN GEIGER, NEN JUNGEN
DEM IST EINE SAITE GESPRUNGEN,
DOCH ER SPIELTE WEITER
WIE AUCH SEIN BEGELITER
ES HAT SEHR MODERN DANN GEKLUNGEN

DA GABīS AUCH MAL NEN HARFINISTEN
DEN DIE DAMEN BESONDERS GERN KÜSSTEN
DOCH ER SASS HINTER GITTER
DAS EMPFANDEN SIE BITTER
UND ERSANNEN TEUFLISCHE LISTEN

DA GABS AUCH IN PORTO BELLO
EIN MÄDCHEN, DAS SPIELTE CELLO
DER FREUND GRIFF ZUM BOGEN
SIE HAT IHN BETROGEN
FINALE WAR WIE BEI OTHELLO

DA BLIES AUCH EIN MANN MAL TROMPETE
ER TAT ES DES NACHTS OFT SEHR SPÄTE
DASS ER KEINEN STÖRī
STOPFT ER WACHS INS GEHÖR-
DAS BESTE DER SCHALLDÄMPFGERÄTE

DA SPIELTE EIN MANN VIOLINE
ER TAT ES MIT TRAURIGER MINE
SELBST BEIM LIEBLICHEN SCHERZO
WAR WEH IHM UMS HERZ - OH

DASS ICH NUR SO WENIG VERDIENE


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